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151 Friedrich (187)\n30.9.1554\n11.1.1611 Rotschönberg\nStud. Wittenberg, Jena\nim pfälz. und ostfr. Dreusten\nVerwalter des Gutes Pietzschwitz\nlebte in Rotschönberg von Schönberg (187) Friedrich (I1619)
 
152 Friedrich ??? Schonberg (65), des gleichnamigen Vaters dritter Sohn, scheint das Gut Zweitzschen bei Altenburg behalten, sich aber meist in Zeitz aufgehalten zu haben. Er galt für einen sehr guten Wirth und war auch bei der Pflugkschen Concursmasse mit 3500 Gülden betheiligt und zugleich gemeinschaftlich mit Heinrich von Bünau zu Droyssig Bürge für 1000 fl.67 Der Schlacht bei Sievershausen hat er unter der thüringschen Schützenfahne mit beigewohnt und ist hier verwundet worden, jedoch, wie ausdrücklich gesagt wird, „nicht sorglich".6s Auch er war mit zu der fürstlichen Hochzeit nach Leipzig 1561 vorgeladen. Im Jahre 1568 wird er als verstorben bezeichnet. Er hinterliess seinem einzigen Sohne gleichen Namens nach der Angabe des Kanzlers Hans Dietrich Von Schonberg ein sehr bedeutendes Vermögen. Dieser Sohn war aber am 23. April 1568, als auf Ansuchen seiner Mutter Rachael (wahrscheinlich einer gebornen von Einsiedel) Haubold von Einsiedel auf Priessnitz als dessen Vormund bestätigt wurde, noch minderjährig.69 von Schönberg (117) Friedrich (I776)
 
153 Friedrich August Graf von Hennicke wurde kursächsisch-polnischer Kammerdirektor in Merseburg und Zeitz sowie Geheimer Kammer- und Bergrat. Durch seinen Tod ohne männliche Nachkommen am 11. Dezember 1753 starben die Grafen von Hennicke wieder aus. von Hennicke Friedrich August Freiherr (I1033)
 
154 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. von Schönberg (652) Friedrich Kaspar _Rüdiger_ (Dr.jur.) (I902)
 
155 Friedrich von Schonherg (73), der einzige Sohn Friedrich'* des jüngern auf Zweitzschen, stand nach dem Tode seines Vaters unter der Vormundschaft Georgs Von SchonBerg zu Limbach und Wolfs von Weisbach zu Thurm, auf deren Antrag ihm der Churfürst am ß. December 1571 die Lehen über Zweitzschen reichte.05 Er war ein sehr guter Hauswirth und erbte von seinem Vater ein bedeutendes Vermögen, welches dieser aus der Erbtheilung und durch spätere Anfälle erlangt hatte. Im Jahre 1595 hat er das Ziegler'sche Rittergut Blankenhain bei Crimmitschau, welches im Concurse stand, erkauft. Dieses schöne Besitzthum fiel, da er männliche Nachkommen nicht hatte, an seine einzige Tochter Eva Elisabeth. Diese war an den Fürstlich S.-Altenburgischen Rath Heinrich von Bünau auf Treben verheirathet und soll bis lf>59 gelebt haben.,JG Am öffentlichen Leben hat er sich nicht betheiligt. Schon den 3. October 1604 war er verstorben, denn damals wurde seiner Wittwe, Namens Anna, und der Tochter derselben, Eva Elisabeth, Rudolph von Bünau zu Elsterberg als Vormund bestätigt.97 von Schönberg (162) Friedrich (I820)
 
156 Günther (1604-1659) wird am 17.4.1643 mit Pillnitz, Oberpoyritz, Söbrigen und Hosterwitz belehnt. Kurfürst Johann Georg IV von Sachsen tauscht gegen Ãœberlassung einer Summe von 20 000 Gulden Pillnitz gegen das Amt Lichtenwalde ein (31.1.1694). 1733 ist dieser Zweig der Familie im Mannesstamme erloschen. von Bünau (auf Tetschen u. Pillnitz) Günther (I2570)
 
157 Günther von Bünau (6.4.1604 - 18.4.1659), auf Blankenstein und Pillnitz, vermählt in erster Ehe mit Sibylla von Loss und in zweiter Ehe mit Christina Elisabeth Löser geb. Kropstedt sowie in dritter Ehe mit Sara Magdalena von Schönberg von Bünau (auf Tetschen u. Pillnitz) Günther (I2570)
 
158 Günther von Bünau auf Lauenstein, Schönstein und Tetschen (vor 1535 - 17.11.1576), Begründer der Lauensteiner Linie, vermählt um 1550 mit Magdalena von Ebeleben auf Bahlstedt, Tochter von Hans von Ebeleben und Magdalena von Pflugk

Rudolph von Bünau (1554-1592), auf Lauenstein, vermählt mit Anna von Schleinitz (- 1591)
Heinrich von Bünau d. Ä. (6.9.1555-22.10.1614), auf Lauenstein und Tetschen, vermählt am 20.2.1598 mit Anna Trmická z Miliny (Anna Maria von Mühlen zu Türmitz, geb. 1580, gest. 22.9.1618)
Günther von Bünau (6.4.1604 - 18.4.1659), auf Blankenstein und Pillnitz, vermählt in erster Ehe mit Sibylla von Loss und in zweiter Ehe mit Christina Elisabeth Löser geb. Kropstedt sowie in dritter Ehe mit Sara Magdalena von Schönberg
Rudolph von Bünau d. Ä. (1603-1634), auf Tetschen bis 1628
Rudolph von Bünau d. J. (18.7.1605-12.9.1654), auf Türmitz, Stöben, Krippen, vermählt 1629 in erster Ehe mit Maria von Schönberg und 1650 in zweiter Ehe mit Katharina Elisabeth v. Schönberg
Günther von Bünau (1601-8.6.1608)
Heinrich von Bünau (21.1.1602-19.7.1606)
Anna Magdalena von Bünau (1612-16.10.1634)
Heinrich von Bünau d. J. (1558-1591)
Maria von Bünau (1550-30.3.1612), vermählt mit Abraham von Schönberg 
von Bünau (a. Tetschen) Maria (I2618)
 
159 geb. 1.8.1651 von Schönberg (304) Christian Ludwig (I2198)
 
160 geb. Jenny von Schönberg Eugenie Gabriele Nadin (I1341)
 
161 Genealogische Adels-Historie Oder Geschlechts-Beschreibung Derer Im ..., Band 2 S. 1077
von Valentin König,Johann Burkhard Mencke,Georg Wilhelm Kirchmaier,Johann Gottfried Büchner 
von Bünau a. Redeschütz Rudolph (I2662)
 
162 Genealogische Familiengeschichte der Herren und Grafen v. Lüttichau Stammlisten A, B, C und Oberlausitz
www.autonomie-und-chaos.de
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ist mit Hans (801) oder er hat übersehen, daß die Regesten R 26 und RN 17 derselben Vorlage zugrundeliegen (Datum, Inhalt !). Aus R 35
geht eindeutig hervor, daß es sich um zwei verschiedene Hanse handelt, denn bei der Belehnung des Hans (8) werden gleichzeitig
die Vettern der Oberlausitz belehnt, v. Mansberg gibt auch auf seiner Tafel 30 (v. Lüttichau) bei Hans v. L. zu Weißbach das Jahr 1430
der ersten Erwähnung an. Es ist nicht erwiesen, daß Hans v.L. auf Weißbach ein Sohn von Heinrich d. J. (3) war, wie Tafel Q 79
angibt. Das Wort "Vettern" in der Belehnung vom 26.4.1443 (R 35) wurde hier vielleicht zu eng ausgelegt.
Hans tritt am 4.5.1444 (R 37) noch als Tutor für das Leibgedinge seiner Schwester Margarethe, die Ernfried (Ehrenfried) v. Ende auf P
olenz geheiratet hatte, auf. Später wird er nicht mehr erwähnt.
9. Seifert Seifert wird 1443 bei der Belehnung mit dem Besitz seines verstorbenen Vaters erstmalig erwähnt. 1464 (R 43) wird ihm Groß-Kmehlen
[RN 2443.1; 8-698/9. MvL], Frauwalde, Thiemig und Buch (das von den v. Köckeritz "erworbene Rote Buschhaus) ohne seiner
Brüder Hans und Matthias Erwähnung, die also zu diesem Zeitpunkt bereits tot waren, verliehen. Seifert erwarb 1468 (R 44) von den v. Kö
ckeritz auch Klein-Kmehlen, sodaß ganz Kmehlen in seiner Hand vereinigt war. Seifert wird bis 1495 urkundlich erwähnt: R
45, R 46, R 47, R 48, R 49, R 50, R 51, R 52, R 53, R 55, R 57, R 58, R 59, R 60, R 61, R 62, R 63, R 64, R 65, R 66, R 67, R 69, R 70, R 71,
R 74, R 75, R 78, R 80, R 81.
Im Jahre 1498 soll er gestorben sein. Am 10.4.1499 (R 88) wird seinen Söhnen Ritter Seifrid und Heinrich der Besitz des Vaters, Groß-Kmehlen, Frauwalde, Thiemig, Buch, Blochwitz und Klein-Kmehlen verliehen. Das Todesjahr 1498 kann also stimmen.
Seifert v. Lüttichau war mit einer Margarethe vermählt. Am 27.4.1456 werden der Margarete, Seyferts v. L. ehelicher Wirtin, zum Leibgedinge ihres Mannes Zinsen zu Thiemig und Frauwalde und wieder das Mastschwein in der Kmehlener Mühle verliehen (R 40). In R 56 vom 14. Jan. 1474 ist von "Lüttichaus Hochzeit zum Hain" die Rede. v. hau eine zweite Ehe eingegangen sei. In den "Quellen und Forschungen aus dem Gebiet der Geschichte 16, 1914, Beilage: Deutsche Mitglieder der Heiliggeist-Brüderschaft zu Rom" S.
28 findet sich (Mitt. Dr. Habenicht, Berlin): " Ego Caspar de Schonberg in Burstegen Misnen. dioc. cum uxore Anna, Margareta
Lutichin sorore intravimus 11. Apr.l480 (= Kaspar v. Schönberg und seine Ehefrau Anna sowie seine Schwester Margareta v. Lüttichau treten
in die Bruderschaft ein)"
Hieraus folgt, daß Seifert v. Lüttichaus Ehefrau Margareta am 11.4.1480 noch lebte, er also nicht 1474 eine zweite Ehe eingegangen sein kann.

Die in R 56 erwähnte Hochzeit dürfte sich auf die einer seiner Töchter beziehen, und es war nur mittelbar "seine" Hochzeit.
Margarete v. Schönberg war eine Schwester des Kaspar v. Sch. auf Purschenstein und somit eine Tochter des Heinrich (Heinze) v. Schönberg, urkl. 1438-1462, † 1462, auf Purschenstein und Saida, der um 1420 Elisabeth (Ilse) v. Hirschfeld, * um 1400, urkl. 1438, heiratete (vgl. QN 170, Reihe v. Schönberg XXI).  
von Schönberg Margarethe, a. Purschenstein, (I2667)
 
163 Georg (133)\n*\n+ 1566\nBesitzer des Gutes in Rudolstadt\n1.Ehe\nUrsula Koller\n2.Ehe\n11.1570\nMelchior von Breitenbach\n*\n+\nauf Wogau bei Jena\nHofrat und Küchenmeister von Schönberg (133) Georg (I1590)
 
164 Georg (I) und Georg (II)\n\nDie Priesterstelle am Laurentiusaltar (Vikarie St. Laurentii) im Meißner Dom sollte bevorzugt an Mitglieder der Adelsfamilie von Schönberg vergeben werden. Doch in den Meißner Urkunden ist nur ein Angehöriger des Geschlechts verzeichnet, der das Amt auch tatsächlich wahrnahm und die damit verbundenen Einkünfte bezog. Es handelt sich um „Jorg von Schonnbergk“, der 1479 als Vikar S. Laurentii bezeugt ist und damit zum niederen geistlichen Personal der Domkirche gehörte . Er dürfte die Vikarie seit 1471 innegehabt haben, nachdem Bischof Dietrich von Schönberg die Besetzung der Priesterstelle in der Urkunde vom 24. Oktober 1471 geregelt hatte. \nIm ausgehenden 15. Jahrhundert gab es zwei Geistliche, die Georg von Schönberg hießen. Georg (I) von Schönberg aus der Linie Sachsenburg war der jüngere Bruder des Bischofs Johann von Naumburg. Er trat 1476 in das Naumburger Domkapitel ein und erlangte zusätzlich eine Domherrenstelle in Merseburg. Die urkundlichen Belege reichen bis 1519, so daß er um 1520 verstorben sein muß. Georg (II) von Schönberg stammte hingegen aus der Zschochauer Linie, die bereits mit Dietrich (I) und Caspar (II) im Meißner Domkapitel vertreten war. Sein Vater war Dietrich (Titze) von Schönberg, bezeugt zwischen 1413 und 1482. Da Georg (I) 1479 bereits Domherr in Naumburg war, kann der Meißner Vikar „Jorg von Schonnbergk“ nur mit Georg (II) identisch sein. Dieser begann seine geistliche Laufbahn in Meißen. 1493 wurde er ins Naumburger Domkapitel aufgenommen, wo er eine Präbende erhielt. Georg (II) von Schönberg, auch der Jüngere genannt, starb 1525. Er war der einzige Geistliche aus der Familie, der die Reformation bewußt wahrgenommen haben dürfte, sieht man von Nikolaus von Schönberg ab, der seit 1498 Mitglied des Dominikanerordens war, in Italien lebte und 1537 als Kardinal in Rom verstarb.  von Schönberg (089) Georg, Domherr zu Naumburg (I766)
 
165 Georg ??? Schonberg (66), Frtedrich's des älteren vierter Sohn, hatte, wie schon S. 217 erwähnt ist, das Mannlehngut Zwönitz mit dem Dorfe und den Gerichten daselbst in der Erbtheilung erhalten. Er verstarb von seinen Brüdern zuerst und da er lehnsfähige Erben nicht hinterlassen hat, so fiel Zwönitz an seine 5 Brüder. Aus einem Lehnbriefe des Churfürsten August, welcher zu Dresden am 27. Mai 1558 ausgestellt ist, geht hervor, dass Joachim Von Schonberg seinen vier noch lebenden Brüdern ihren Antheil an diesem Gute abkaufte und dasselbe allein übernahm.70 Georg Von Schonberg scheint übrigens zu Paris verstorben zu sein, denn der Churfürst August schrieb am 7. August 1559 an den König von Frankreich, seine Lehenleute die von Schonbekük zu Stollberg, Zweit/.sehen und Gelenau suchten nach dem Erbe ihres Bruders, welcher zu Paris sein Ende von dieser Welt genommen haben solle, und hätten zwei ihrer Freunde vollmächtig abgefertigt, wesshalb die Königliche Winde von Frankreich freundlich gebeten werde, zu beschaffen, dass jenen Lehenlenten dasjenige, so ihr verstorbener Bruder nach sich gelassen, ohne sonderliche Kosten zugestallt und gefolget werden möchte.71 Obgleich der Name des Verstorbenen und seiner Brüder nicht genannt worden ist, so kann doth nur Georg, welcher das Jahr zuvor abgeschieden war, darunter verstanden werden. Zugleich ist zu bemerken, dass er einer der ersten aus der meissner Ritterschaft war, welche jenseit des Rheines sich ein neues Glück zu begründen suchten. von Schönberg (118) Georg (I777)
 
166 Georg Dietrich (371), Tochter 43 Eleonora Sophia, 1701-1764, oo Christoph Dietrich von Carlowitz (auf Nieder-Staucha, * 1691¹, + 1745¹). [¹ Genealogie Carlowitz "Progenitor Carlowitz ..." im Internet um 2004, jedoch mit vielen Schreibfehlern von Carlowitz Christoph Dietrich (I2255)
 
167 Georg Friedrich (309), Tochter 33 Klara Christiana, geb. ... 19.7.1656¹, gest. Wolfersdorf (jetzt Ortsteil von Berga) 19.12.1714¹, oo ... 19.4.1670¹ Friedrich von Wolfersdorf (auf Wolfersdorf, geb. [Endschütz?] 9.1.1654¹, gest. Wolfersdorf 3.4.1703¹). [¹ Ahnenliste Horbank (Angaben nach Karl Wolff ohne Quellenangaben)] von Wolfersdorff Friedrich (I2222)
 
168 Georg Heinrich von Schönberg; (120), der jüngste Bruder der Vorgenannten, besass Fuchshain (Ehrenhain) bei Altenburg. Seine Gemahlin war Sophie, geb. Bose, wahrscheinlich die Schwester des sogenannten reichen Carl Bose auf Netzschkau. Schon im Jahre 1630 war Georg Heinrich verstorben, denn auf Ansuchen seiner Wittwe wurde am 18. Juni 1630 ihrem mit Namen nicht aufgeführten Sohne ihr Schwager Hans Wolf von Schoenberg zum Vormunde bestellt. Ihre Tochter Sibylla Magdalena erhielt gleichzeitig Carl Bose zu Netzschkau zum Vormunde. Georg Heinrich's Sohn wird in gleichzeitigen und späteren Lehnbriefen nicht erwähnt, mag also jung verstorben sein. Das Rittergut Fuchshain scheint um dieselbe Zeit der vorgenannte Carl Bose gekauft zu haben. Es blieb bis zum Ende des 17. Jahrhunderts im Besitze seiner Familie. von Schönberg (237) Georg Heinrich (I2396)
 
169 Georg von Schönberg (129), der dritte Sohn des Oberhauptmanns Wolf , besass zunächst nach seines Vaters Tode Teplitz. Den 12. September 1584 zeigte ihm der Churfürst August an, er werde nach Michaelis in Teplitz eintreffen und ersuchte ihn, das Haus bei der Stadt, welches er inne habe, ihm einzuräumen und versprach, ihm den Schaden zu ersetzen, welcher etwa hierdurch an seiner Behausung erwachsen möchte.7e Georg bat hierauf den 21. October 1584 den Churfürsten und dessen Gemahlin zu der auf den 25. October jenes Jahrs anberaumten Taufe seines Söhnchens zu Gevatter und empfing die zusagende Antwort semes Fürsten." Im Jahre 1585 soll er Teplitz wieder abgetreten haben. TM Er besass nun Neusorge und Frankenberg in Gemeinschaft mit seinem Bruder Christoph, später aber scheint er Frankenberg allein übernommen zu haben. Er war Amtshauptmann zu Chemnitz, Augustusburg und Lichtewalde, hatte aber auch ausserdem mancherlei besondere Aufträge des Churfürsten auszuführen. So erhielt er am 30. September 1586 den Befehl, im Gefolge des Herzogs Johann von Sachsen als Marschall nach Prag zu reisen, wo der Herzog für den Churfürsten Christian I. die böhmischen Lehen empfangen sollte.79 Im Jalire 15U1 befand er sich unter dem Ausschusse der Ritterschaft, welche den 23. October das Gesuch an den Administrator Friedrich Wilhelm richtete, es möge dem Kanzler Krell das Kanzleisiegel und das grosse Insiegel genommen werden, damit nicht er, sondern eine andre vornehme Person dasselbe der churfürstlichen Leiche voran trüge. Dieweil aber grosser Verdacht bei den Ständen vorhanden sei, dass der Kanzler der vornehmste Förderer in der angestellten Aenderung der Religion sei, so bäten sie, denselben handvest zu machen und seine Schriften versiegeln zu lassen. Daneben baten sie, die neuen aufgedrungenen Prädicanten wieder abzuschaffen, den alten Zustand herzustellen und den Landtag zu berufen, um in geistlichen und weltlichen Dingen wieder heilsame Ordnung anzurichten.Su Am 3. September 1593 befand er sich ebenfalls mit unter dem Ausschusse der Ritterschaft, welcher in Torgau über die Erbtheilung der Grafschaft Henneberg verhandelte.\nBald hierauf ist Georg Von Schonberg , welcher 1553 geboren war, 1594 im 41. Lebensjahre verstorben.* Er war mit Margarethe von Petzschwitz aus dem Hause Rödern vermählt, welche den 6. October 159!) 36 Jahr alt verstarb und wie ihr Gatte in der Kirche zu Frankenberg beigesetzt worden ist, wo ihr ein Leichenstein gesetzt wurde. Bei dem Umbau der Kirche fand man in den Gräbern Georgs und seiner Gattin eine kostbare goldene Kette und zwei schöne Ringe. Die Kette kaufte Caspar Abraham Von Schönberg auf Maxen für 6S Thaler.S2 Bei Georgs Tode waren dessen Kinder noch nicht mündig, denn seine Wittwe bat am 4. December 1595 den Churfürsten, den Vormündern ihrer Söhne anzubefehlen, sich der Vormundschaft ungesäumt zu unterziehen. s3 Ein Sohn Georgs , Christoph, war vor dem Vater den 9. Mai 1591 verstorben und in der Kirche zu Frankenberg beigesetzt worden, die beiden übrigen Söhne, Georg Heinrich und Hans, überlebten ihn.s von Schönberg (175) Georg (I2165)
 
170 Geschichte: Für Porschnitz, westlich von Meißen gelegen, wurde erstmals 1228 ein Herrensitz, 1519 ein Vorwerk und 1696 ein amtssässiges Rittergut erwähnt. Die Herrschaft übte Erb- und Obergerichtsbarkeit aus. Nachweislich zählte Porschnitz seit 1696 zum Erbamt Meißen. Im Jahr 1843 war es zum Amt Meißen gehörig. Seit 1856 unterstand der Ort dem Gerichtsamt Meißen und ab 1875 der Amtshauptmannschaft Meißen. Porschnitz war im 14. Jahrhundert burggräfliches Lehen. Im 15. Jahrhundert gehörte es der Familie von Polenz. Während des 15. und 16. Jahrhunderts war es im Besitz der Familie von Ende. Im Jahr 1810 wurde ein Leutnant Herrmann damit beliehen. Anschließend besaß es ein Herr Ilgner. Weitere Angaben siehe 6. Herrschaften. von Ende Wolf (I86)
 
171 Geschichte: Für Reinsberg, südöstlich von Nossen gelegen, wurde erstmals 1197 ein Herrensitz erwähnt. Als allodium wurde der Ort 1350 ausgewiesen. Bis zum Jahr 1572 befand sich in Reinsberg nur ein Rittergut, dessen Teilung in Ober- und Niederreinsberg durch die Brüder Lorenz und Haubold von Schönberg erfolgte. Beide Rittergüter waren altschriftsässig. Die Herrschaft übte Erb- und Obergerichtsbarkeit aus. Nachweislich zählte Reinsberg 1378 zum castrum Freiberg und 1548 zum Amt Freiberg. Seit 1696 lag es im Zuständigkeitsbereich des Erbamtes Meißen. von Schönberg (139) Haubold (I475)
 
172 Grabstein in der Paulinerkirche zu Leipig Pflug Caesar Ritter (I260)
 
173 Grumbacher Fehde und Türkenkriege
1567 ging Kurfürst August von Sachsen (1526–1586) gegen Herzog Johann Friedrich den Mittleren von Sachsen (1529–1595) vor, den ältesten Sohn Johann Friedrichs des Großmütigen. Der Ernestiner beanspruchte die seinem Vater aberkannte Kurwürde für sich. Er tat sich mit dem Ritter Wilhelm von Grumbach (1503–1567) zusammen, der wegen Landfriedensbruchs unter Reichsacht stand. Da der in Gotha residierende Herzog den Geächteten nicht auslieferte, wurde Kurfürst August mit der Reichsexekution beauftragt. Er sammelte ein Heer, zog mit diesem nach Thüringen und eroberte Gotha. Johann Friedrich der Mittlere geriet in lebenslange Gefangenschaft, Wilhelm von Grumbach wurde hingerichtet. Das albertinische Kurfürstentum Sachsen ging aus den Grumbach´schen Händeln gestärkt hervor. An der Belagerung Gothas nahmen Caspar von Schönberg (1510–1578) auf Purschenstein und sein Sohn Heinrich (1549–1616) teil. 
von Schönberg (197) Caspar d. J., kursächs. Rat, a. Purschenstein, (I2592)
 
174 Grumbacher Fehde und Türkenkriege
1567 ging Kurfürst August von Sachsen (1526–1586) gegen Herzog Johann Friedrich den Mittleren von Sachsen (1529–1595) vor, den ältesten Sohn Johann Friedrichs des Großmütigen. Der Ernestiner beanspruchte die seinem Vater aberkannte Kurwürde für sich. Er tat sich mit dem Ritter Wilhelm von Grumbach (1503–1567) zusammen, der wegen Landfriedensbruchs unter Reichsacht stand. Da der in Gotha residierende Herzog den Geächteten nicht auslieferte, wurde Kurfürst August mit der Reichsexekution beauftragt. Er sammelte ein Heer, zog mit diesem nach Thüringen und eroberte Gotha. Johann Friedrich der Mittlere geriet in lebenslange Gefangenschaft, Wilhelm von Grumbach wurde hingerichtet. Das albertinische Kurfürstentum Sachsen ging aus den Grumbach´schen Händeln gestärkt hervor. An der Belagerung Gothas nahmen Caspar von Schönberg (1510–1578) auf Purschenstein und sein Sohn Heinrich (1549–1616) teil. 
von Schönberg (266) Heinrich, Oberhauptmann, (I2596)
 
175 H. begann seine Karriere im albertinischen Herzogtum 1488 als Amtmann zu Radeberg. In dieser Funktion arbeitete er so erfolgreich, dass es ihm gelang, die Einnahmen des Amts bis 1495 zu verdoppeln. Nachdem er zwischenzeitlich als Amtmann von Liebenwerda fungiert hatte, stieg er nach dem Tod des Kurfürsten Friedrich III. (der Weise) in eine führende Stellung am Hof von Kurfürst Johann (der Beständige) auf. Als dessen Bevollmächtigter vertrat H. das Kurfürstentum 1525 auf dem Reichstag in Augsburg und 1529 auf dem Reichstag zu Speyer. Dort nahm er an den Verhandlungen teil, bei denen der Widerstand verschiedener Kurfürsten gegen die Wahl Erzherzog Ferdinands zum deutschen König offenkundig wurde. Im selben Jahr war er der Vertreter des Kurfürsten bei einem Zusammentreffen mit Karl V. und galt dabei als Wortführer der Opposition gegen den Kaiser. 1534 wurde er von Kurfürst Johann zum „Wesentlichen Hofrat“ ernannt. Nach dessen Tod nahm er die Stellung eines Hofmeisters bei dessen Nachfolger Johann Friedrich (der Großmütige) ein. H., der 1517/18 eine Pilgerfahrt nach Jerusalem unternahm und danach Ritter zum Heiligen Grab wurde, war ein begeisterter Anhänger und Freund Martin Luthers. In seiner Herrschaft Sonnewalde führte er bereits 1522 die Reformation ein. – H. war in der Zeit der Reformation einer der einflussreichsten Räte im ernestinischen Kurfürstentum und hatte großen Einfluss auf das Auftreten der protestantischen Reichsstände gegenüber dem Kaiser.\n\n\n\nQ R. Freiherr v. Mansberg, Erbarmannschaft Wettinischer Lande, Bd. 1, Dresden 1903; G. Mentz, Handschriften der Reformationszeit, Bonn 1912.\n\nL G. H. Wiege, Chronik der Familie von Minckwitz, Linie Breitenhain, Sonnewalde, Drehna, Frankfurt/Main 2001. von Minckwitz () Hans III. (I161)
 
176 Hannibal von Schonberg (110), der jüngste Sohn des Feldmarschalls Caspar, war im Juli 1579 geboren,163 denn er stand im zehnten Lebensjahre, als er mit seinem älteren Bruder 1589 von dem Guisischen Heere in la Fère gefangen genommen wurde.1M Es ist bereits oben (S. 396. Anm. 123) erwähnt worden, dass er mit kindlicher Liebe an seiner Mutter hing und sich nach des Vaters Tode bemühte, die zerrütteten Verhältnisse des Hauses zu ordnen. Er hatte im Jahre 1601 als Freiwilliger an dem Feldzuge gegen die Türken in Ungarn Theil genommen und war im darauf folgenden Winter in Sachsen gewesen, hatte sich längere Zeit im Hause seines Oheims Hans Wglf Von Schonberg zu Pulsnitz aufgehalten und bemüht, im Auftrage seiner Mutter Vergleiche mit den Gläubigern seines Vaters abzuschliessen. Diess war um so nothwendiger, als die französische Krone ihre Verbindlichkeiten gegen den Feldmarschall nur höchst unvollständig erfüllt hatte, während viele Gläubiger in Deutschland von dessen Erben hohe Summen an rückständigen Löhnungen und aufgenommenen Darlehen forderten. Hannibal erkannte nur die Schulden an, für welche sein Vater Bürgschaft geleistet hatte und da sicher vorauszusetzen ist, dass seiner Mutter hierdurch Opfer auferlegt wurden, welche der Staat ihr nicht vergütet hat, so gingen die Gläubiger bereitwillig auf ihre Vorschläge ein und machten ihr es möglich, die Ehre ihres Hauses zu retten. Hannibal bat den herzoglich sächsischen Kanzler Dr. Marcus Gerstenberg, „als seines geliebten Herrn Vaters seeligen hochvertrauten gewesenen Freund, er wolle zur Verhütunge des Schonberg'schen Namens Untergang, so von ihm in Massen einer kleinen Colonia aus dem Churfürstenthum Sachsen in diese Land geführet und mit ziemlichen Segen Gottes fortgepflauzet worden, befördern helfen, dass ihr gnädiger Fürst und Herr sich gegen sie, wie andre Fürsten und Herren auch gethan, tractabilis und fürstrlicher Mild und Freigebigkeit gemäss erzeige, damit ihnen, den armen Gesellen und Fremdlingen in diesem Königreich Frankreich, so Viel überbleiben möge, dass sie Seiner fürstlichen Gnaden und dem hochgelobten fürstlichen Hause Sachsen, wie auch der ganzen deutschen Nation, derer sie sich allezeit rühmen wollten, unterthänige Dienst zu leisten, Gelegenheit haben möchten".1Gr , Als Hannibal im Frühjahre 1602 nach Frankreich zurückkehrte, fand er seine Mutter sehr betrübt über den eben erfolgten Tod ihrer Schwiegertochter, der Gattin Heinrichs Von SchonBerg. 166 Im folgenden Jahre nahm er abermals mit Bassompierre Theil am Feldzuge in Ungarn, soll hier als Oberster ein Regiment deutscher Reiter und ein Regiment Landsknechte befehligt haben und kehrte Ende November 1603 nach Wien zurück.167 Das zügellose Leben, welchem sich die französische Jugend in Wien hingab, mag auch ihn mit in seinen Strudel gezogen haben. Er machte im Anfang des Jahres 1604 mit Bassompierre einen Ausflug nach Prag, wo er in Folge der zahlreichen Wunden, welche er in einem Raufhandel empfangen hatte, starb. von Schönberg (233) Hannibal (I1767)
 
177 Hans Christoph (76) als dessen Sohn erwähnt; von demselben aber war nicht die geringste nähere Nachricht aufzufinden, auch scheint er einen Lelmserben nicht hinterlassen zu haben. von Schönberg (220) Hans Christoph (I782)
 
178 Hans d.Ä. (97)\n1512..1515\nDomherr zu Naumburg\nRat und Kämmerer deas Domhochmeisters Friedrich Herzog zu Sachsen 1498 1510, 1505-1509 als dessen Gesanter in Rom\nRat des Hofmeisters Markgraf Albrecht zu Brandenburg 1510 von Schönberg (097) Hans d. Ä, (Domherr Naumburg) (I1572)
 
179 Hans d.J. (98)\ngeb.?\n19.9.1537 Dresden Sophienkirche\nAmtmann zu Tharandt 1500-1510\nzu Radeberg 1510-1515\nRat des Herzog Georgs 1511-1515\nGesandter beim König von Polen\n1511 Kg von Böhmen\nRat und Hofmarschall des DO Hochmeisters 1515-20\ndessen Gesandter in Masowien 1517, am Rhein 1519\nwieder Rat des Herzog Georgs 1590, dessen Gesandter beim Herzog von Münsterberg 1526\nKg von Böhmen 1528\nKurfürsten von Brandenburg 1528 und 1530\nKg. von Polen 1530\nKg. von Böhmen 1531\nMgr. Hans von Küstrin 1533\nTestament Herzog Georg 1537\nAuf Hausdorf 1517 und Ruppendorf -1519\nBesitzer des Gutes von Balga (Ostpreußen) -1520\nund der Dörfer Reichenberg, Wahnsdorf, Boxdorf, Kunnersdorf und Dittmannsdorf bei Radeberg, \nHaus in der Elbgasse zu Dresden 1513\n \nverh. Blanck aus Wahren von Schönberg (098) Hans der Jüngere (I1573)
 
180 Hans den jüngeren ??? Sclionenberg (34) hinterlassen. Da von ihm Wenig zu berichten ist und er auch keine Nachkommen hinterlassen hat, so führen wir ihn ausnahmsweise neben seinem Vater auf, um nicht später die Uebersicht der Lehnsfolge zu erschweren. In den Lehnbriefen vom 30. August 1442, vom 3. Mai 1445 und vom 24. Juni 1446 wird er erwähnt, aber in dem vom 1Í>. April 1449 und später nicht mehr genannt, so dass wir annehmen müssen, er sei damals verstorben gewesen. Ein Johannes De Schoneberg wurde nach dem Album der Leipziger Hochschule am Tage Galli 1442 unter dem Rector Caspar Weigel inscribirt. Dieser Vorname wiederholt sich freilich in dem Schönberg'schen Geschlechte so häufig, dass man nicht mit Sicherheit behaupten kann, welcher Johannes hier gemeint sei. Aus den oben erwähnten Urkunden geht nicht hervor, dass er wirklich Heinrichs Sohn war, er wird nur als der Vetter der vier Gebrüder Von Schonenberg bezeichnet und Hans der jüngere zum Unterschiede von dem gleichnamigen Bruder seines Vaters genannt; in dem Calendarium der Meissner Domkirche aber finden wir unter dem 17. April das Jahresgedächtniss des gestrengen Johannes Von Schönberg, eines Sohnes Heinrichs Von Schönberg, welcher dort begraben war, aufgeführt.37 Da wir nun aus andern gleichzeitigen Nachrichten wissen, dass ihm wirklich im Meissner Dome ein Gedächtniss gestiftet worden war, so dürfen wir ihn unbedenklich für einen Sohn des vorgenannten Heinrich halten. Sein Oheim, der Bischof Dietrich Von Schonenberg, bezeugt nämlich unter dem 7. August 1470, dass für den angesehenen (validus) Johann Von SchoNenberg den jüngeren zu seinem Jahresgedächtnisse von dem Auge des Decans, wie der Vicar desselben genannt wurde, für ein Talent, welches hierzu gestiftet war, eine Wachskerze angeschafft werden musste, welche von den Vigilien an bis nach dem Requiem des nächsten Morgens brennen sollte.* Hieraus ersehen wir, dass jener Hans, Heinrichs Sohn, den 12. April zwischen 1447 und 1448 verstorben und im Dome zu Meissen begraben worden ist, ohne Nachkommen hinterlassen zu haben. von Schönberg (068) Hanns (I427)
 
181 Hans Dietrich von Schönberg (89), der älteste Sohn Joachim Loth's, war den 1. Juli 1659 geboren, hatte mit seinem Bruder Nicol 1679 die Universität Leipzig bezogen, 1681 Heidelberg besucht und war im Frühjahr 1682 nach Genf und später über Lyon nach Paris gegangen, wo er sich bis 1683 aufgehalten hat. In diesem Jahre kehrte er durch die Niederlande über Hamburg heim. Am 10. Februar 1684 hat er sich zu Limbach mit Fräulein Anna DorgThea Von Schönberg, der Tochter des Obersteuei einnehmers Anton Von Schönberg auf Limbach und Benndorf, vermählt. In dieser Ehe sind ihm 3 Söhne und 6 Töchter geboren worden, welche aber sämmtlich in zarter Jugend wieder verstorben sind. Die Namen dieser Kinder enthält die Leichenpredigt des Pfarrers Mag. Mehlhorn zu Gelenau: Geboren wurden zu Gelenau:\n\n1) Dorgthea Margaretha, den 29. Aug. 1685.\n\n2) Anton Loth, den 8. April 1688.\n\n3) Erdmuthe Dorgthea, den 14. Juni 1689. zu Limbach:\n\n4) Charlotte Sophie, den 30. Aug. 1691. zu Thamme'nhain:\n\n5) Eva Eleonore, den 11. Juli 1695.\n\n6) Johann Caspak Dietrich, den (Ï. Novbr. 1696.\n\n7) Christiane Louise, den 1. Febr. 1699.\n\n8) Henriette Sophie, den 29. Mai 1700.\n\n9) Carl Dietrich, den 11. Juli 1704.\n\n\nVor der Auseinandersetzung mit seinen Brüdern hatte er sich in Gelenau aufgehalten, als ihm aber in der Erbtheilung im Jahre 1688 das Rittergut Thammenhain zugefallen war,114 nahm er seinen Wohnsitz daselbst. Später, als er nach dem Tode seines jüngsten Bruders auch die Güter Gelenau, Zwönitz, Thum, Lauterbach und Wiesa erbte, scheint er wieder nach Gelenau gezogen zu sein. Hier starb er den 7. December 1727 im 68. Jahre. Seine Gattin hat ihn überlebt. Mit seinem Tode erlosch der Stollberger Zweig des Schönberg'schen Geschlechts und seine Lehngüter fielen an den Seitenzweig der Sachsenburg-Limbacher Linie, welcher seinen Sitz zu Pfaffroda und Biberstein hatte. Diese Erben hatten schon in den letzten Lehnbriefen die erste Stelle unter den Mitbelehnten eingenommen. Der Streit, welcher über die Lehnsfolge ausbrach, und die Vertheilung der Güter wird an seinem Orte ausführlich mitgetheilt werden. von Schönberg (343) Hans Dietrich (I1924)
 
182 Hans Georg (70), Heinrich's zweiter Sohn, soll nach der Angabe des Kanzlers Dietrich Von Schönberg churfürstlicher Hauptmann auf dem Rauenstein gewesen sein. Gegen Ende des 10. Jahrhunderts wird seiner nicht mehr gedacht. In der Stammtafel desselben Gewährsmanns wird von Schönberg (159) Hans Georg (I780)
 
183 Hans Georg von Schönberg (84), der einzige Bruder des Vorgenannten, hatte in der brüderlichen Theilung Thum mit Oberndorf empfangen und war mit diesen Gütern den 8. August 1627 vom Churfürsten Johann Georg I. beliehen worden.103 Bei der Vermählung des Churfürsten Johann Georg II. war auch er anwesend und wurde hier als Besitzer von Gelenau, wo er jedenfalls seinen Wohnsitz genommen hatte, aufgeführt. Einen Lehnbrief über den Rittersitz daselbst mit dem halben Dorfe auf der Hofseite, dem Kretzschmar und der Gerichtsbarkeit, wie solches Alles Friedrich von Schonberg (49) 1533 von den Gebrüdern von der Ölsnitz erkauft hatte, besitzen wir auch aus dieser Zeit nicht mehr, es steht jedoch fest, dass jenes Besitzthnm bei den Nachkommen des Erwerbers geblieben ist. von Schönberg (227) Hans Georg (I1908)
 
184 Hans von Sclionenberg, (20)\n\nCaspars zweiter Sohn, wird in der oben angeführten Urkunde vom 26. April 1422 zuerst neben seinen Brüdern, Heinrich und Friedrich. genannt. Seit dem 5. Novbr. 1433 finden wir ihn in einer näheren Verbindung mit den Landesfürsten. An diesem Tage beliehen die Herzoge Friedrich und Sigmund von Sachsen Frau Afra, Bernhards Von MilTitz eheliche Wirthin, zu rechtem Leibgedinge mit den Dörfern Aue (Oberau), Gohlis und Dröschkewitz und ernannten ihn neben Hans Von Maltitz zum Vormunde derselben.3s Nach "dem Tode seiner Brüder, Heinrich und Friedrich, vertrat er die übrigen Glieder seiner Familie und empfing zugleich im Namen derselben am 25. Februar 1431 zu Altenburg die Lehen über die Halsgerichte im Dorfs und Felde zu Schön von Schönberg (053) Hans (I46)
 
185 Hans Wolf (?), der zweite Sohn des gleichnamigen Vaters war im Jahre 1614 geboren und starb wie schon S. 325 erwähnt zu Siena am 29. September 1636. Er liegt in der Kirche San Dominico daselbst. Die Inschrift auf dem Marmordenkmale, welches sein Gedächtniss bewahren sollte, lautet:\n\nWir können nicht voraussetzen, dass Hans Wolf in Welschlaud seine« Glauben gewechselt habe, man müsste denn auf seinem Sterbelager ihn hierzu gezwungen haben. Ausserdem aber war es in jenen Zeiten nicht möglich, für einen Nichtkatholiken eine Begräbnissstelle an geweihter Stätte zu erlangen. Wenn der Herzog Johann Georg von Sachsen 30 Jahre zuvor unter einem fremden Namen durch Italien reisen musste, damit er nicht um seines Glaubens willen Anfechtung erfahre tmd wenn er selbst, in Mailand erkrankt, keinen Arzt erlangen konnte, weil er sich nicht über seinen Glauben auszuweisen vermochte;s4 so ist nicht anzunehmen, es sei im Verlaufe eines Menschenalters ein so gewaltiger Umschwung in der Anschaunng der Dinge erfolgt, dass man in demselben Lande lutherischen Christen ein Begräbniss in der Kirche zugestanden habe. Da wir über die näheren Verhältnisse nicht unterrichtet sind, so nehmen wir an, die Geistlichkeit in Siena habe den Verstorbenen für ein Glied ihrer Kirche gehalten und der Bruder desselben habe durch die vier Buchstaben der Grabschrift: A. M. D. G. (Ave Maria, Dei Genitrix, Gegrüsst seist du Maria, Mutter Gottes!) das einzige Zugestäuduiss gemacht, um dem Entschlafenen eine Ruhestätte zu sichern. von Schönberg (292) Hans Wolf (I1772)
 
186 Hans Wolf von Schönberg (102),\n\nder dritte Sohn des gleichnamigen Vaters, war am 19. Juni 1575 geboren und hat sich nach dem Tode seines Vaters 1606 an den Hof Christians II. begeben. Hier hat er 6 Jahre laug treulich gedient und sich allgemeine Achtung erworben. Hierauf begab er sich nach Pulsnitz, um seine Güter zu bewirthschaften. Am 17. Juni 1612 wurde er mit Jungfrau Ursula von Tzschammer, Herm Hansen von Tzschammers zu Petershain, churlürstlichen Geheimen Officiers, nachgelassenen ehelichen Tochter, vermählt. In dieser Ehe wurden ihm 11 Kinder gehoren, von denen bei seinem Tode 3 Söhne und 2 Töchter noch am Leben waren. Ein vierter Sohn kam erst kurz nach des Vaters Ableben zur Welt.\n\nHans Wolf war nach dem Zeugniss seines Beichtvaters ein Mann von ungeheuchelter Frömmigkeit, der sich neissig zu Gottes Wort hielt, der vertriebenen böhmischen Protestanten treulich annahm und sein festes Vertrauen auf Gott setzte. Er war ein thätiger Mann von ansehnlicher Gestillt und klarem Verstande, der seine Güter Pulsnitz, Bretnig und Ohorn sorgsam verwaltete. Einer kräftigen Gesundheit hatte er sich nicht zu erfreuen, denn er litt an Steinbeschwerden. Als er im November 1629 zum Landtage nach Bautzen vorgeladen wurde, musste er sein Nichterscheinen wegen Leibesschwachhcit entschuldigen. Am 11. November stellte er sieh dennoch ein, wohnte auch einer Nachmittagssitzung bei, ohne grosse Beschwerung zu fühlen, starb aber am Morgen des folgenden Tages an einem Schlagflusse in dem Alter von 54 Jahren und 8 Monaten. Die Leiche wurde am 20. November nach Pulsnitz abgeführt, wo den 4. Januar 1630 die Beisetzung erfolgte.69 Seine Söhne führten die Namen: Hans Gf.org, Hans Wolf, Wolf Georg und Caspar Rudolph. Die älteste Tochter Mauia Elisa Iif.th, 1(524 geboren, vermählte sich 1645 zu Dresden mit dem Geheimen Rath und Bergtathsdirector Wolf von Werthern auf Beichlingcn, Frohnsdorf, Wartha und Berthelsdorf.70 Sie starb 28 Jahr alt den 9. September 1(552. Ihre jüngere Schwester Ursula Makgaretha war 1628 geboren. Mit ihrem ersten Ehegatten, dem Kammerjunker und Rittmeister Wolf Heinrich von Spohr auf Röhrsdorf und Wilkwitz, wurde sie den 26. August 1645 zu Dresden getraut. von Schönberg (230) Hans Wolf (der Jüngere) (I1768)
 
187 Hans Wolf von Schönberg (104) an. Nach dem ältesten Stammbaum des Geschlechts soll er den 4. Januar 1610 zu Pulsnitz geboren sein.7s Nachdem er die Mündigkeit erlangt hatte, nahm er von seinem Bruder das zu Brauna gehörige Gut Häselich an. In den Acten des Lehnshofs heisst es, er habe dasselbe von ihm erkauft, wahrscheinlich aber nahm er bloss unter dieser Form Besitz von dem Erbantheile, welchen der Präsident Caspar für ihn bestimmt hatte. Am 24. November 1637 wurde er mit diesem Gute beliehen. Ausserdem hatte er jedenfalls noch baares Vermögen von seinem Oheim geerbt, denn er war im Stande das Rittergut Koitzsch bei Königsbrück zu erkaufen. Dieses Besitzthum hatte der jüngeren Reichenauer Linie des Schönbergschen Geschlechts gehört und sollte nach dem Tode Wolf Friedrichs Von Schönberg an seine beiden Neffen vererbt werden. Da aber die darauf lastende Schuldenmasse zu gross war, so konnte der Nachlass nicht angetreten werden und Hans Wolf erkaufte dieses Gut den 25. Mai 1646 und wurde mit demselben am 17. September 1649 beliehen. Derselbe war nicht verheirathet und scheint sich nur der Führung seiner Wirthschaft gewidmet zu haben. Als er das 75. Jahr erreicht hatte, verkaufte er seine Güter Häselich und Koitzsch an seinen Neffen, den Landesältesten des Budissiner Kreises Johann Christian Von Schönbekg, den zweiten Sohn seines Bruders Christian Johann, am 30. Mai 1685.79 Er selbst soll am 30. September desselben Jahres auf der Schäferei zu Brauna verstorben sein, wie der Stammbaum des Geschlechtsarchivs angiebt. Nach derselben Quelle soll noch ein jüngerer Bruder Hans Wolfs Namens Wolf Georg Von Schönberg auf Häselich gelebt haben, 1612 geboren und 1673 verstorben sein. Da aber die Lehnsacten seiner nicht gedenken und er auch sonst nirgends erwähnt wird, so stellen wir diese Angabe so lange in Zweifel, bis eine sichre Bestätigung derselben aufgefundeu wird. von Schönberg (289) Hans Wolf (I1722)
 
188 Haubold von Schönberg (116), der jüngste Sohn des älteren Moritz , besass Börnichen und war Obereinnehmer der Land- und Tranksteuer. Er hatte Fräulein Barbara von Lindenau aus Ammelshain geehelicht, hinterliess aber, als er den 5. März 1632 verstarb, keine Kinder, setzte desshalb in seinem Testamente die 3 noch lebenden Söhne seines Bruders Nicol, Moritz, Nicol und Hans Georg, zu Erben seines Nachlasses ein. von Schönberg (172) Haubold (I598)
 
189 Häufiger erscheint Dietrich Von Schonenberg allein unter den Zeugen. So wohnte er am 21. Januar 1338 zu Dresden den Verhandlungen bei, in denen die Gebrüder Von Malticz allem Rechte an dem Zellwalde (Mitsagten.-6 Wie nahe er dem Landgrafen stand, ersehen wir daraus, dass er auf dem Lehnstage am 31. December 134U als erster Zeuge nach dem markgräflichen Beamten aufgeführt wird.27 Am 6. Mai 1351 war er in dem Gefolge des Landgrafen zu Gotha, als dieser dem Kloster Zella die Schenkungen seines Vaters bestätigte, "von Schönberg (025) Dietrich, Ritter (I346)
 
190 Heinrich hat einen einzigen Sohn,\n\nHans den jüngeren ??? Sclionenberg (34) hinterlassen. Da von ihm Wenig zu berichten ist und er auch keine Nachkommen hinterlassen hat, so führen wir ihn ausnahmsweise neben seinem Vater auf, um nicht später die Uebersicht der Lehnsfolge zu erschweren. In den Lehnbriefen vom 30. August 1442, vom 3. Mai 1445 und vom 24. Juni 1446 wird er erwähnt, aber in dem vom 1Í>. April 1449 und später nicht mehr genannt, so dass wir annehmen müssen, er sei damals verstorben gewesen. Ein Johannes De Schoneberg wurde nach dem Album der Leipziger Hochschule am Tage Galli 1442 unter dem Rector Caspar Weigel inscribirt. Dieser Vorname wiederholt sich freilich in dem Schönberg'schen Geschlechte so häufig, dass man nicht mit Sicherheit behaupten kann, welcher Johannes hier gemeint sei. Aus den oben erwähnten Urkunden geht nicht hervor, dass er wirklich Heinrichs Sohn war, er wird nur als der Vetter der vier Gebrüder Von Schonenberg bezeichnet und Hans der jüngere zum Unterschiede von dem gleichnamigen Bruder seines Vaters genannt; in dem Calendarium der Meissner Domkirche aber finden wir unter dem 17. April das Jahresgedächtniss des gestrengen Johannes Von Schönberg, eines Sohnes Heinrichs Von Schönberg, welcher dort begraben war, aufgeführt.37 Da wir nun aus andern gleichzeitigen Nachrichten wissen, dass ihm wirklich im Meissner Dome ein Gedächtniss gestiftet worden war, so dürfen wir ihn unbedenklich für einen Sohn des vorgenannten Heinrich halten. Sein Oheim, der Bischof Dietrich Von Schonenberg, bezeugt nämlich unter dem 7. August 1470, dass für den angesehenen (validus) Johann Von SchoNenberg den jüngeren zu seinem Jahresgedächtnisse von dem Auge des Decans, wie der Vicar desselben genannt wurde, für ein Talent, welches hierzu gestiftet war, eine Wachskerze angeschafft werden musste, welche von den Vigilien an bis nach dem Requiem des nächsten Morgens brennen sollte.* Hieraus ersehen wir, dass jener Hans, Heinrichs Sohn, den 12. April zwischen 1447 und 144U verstorben und im Dome zu Meissen begraben worden ist, ohne Nachkommen hinterlassen zu haben. von Schönberg (052) Heinrich (I278)
 
191 Heinrich Haubold von Einsiedel
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Heinrich Haubold von Einsiedel (* 14. November 1622 auf Burg Scharfenstein; ? 19. Dezember 1675 in Dresden) war kursächsischer Geheimer Rat, Präsident des Appellationsgerichts, Direktor der Landschaft des Fürstentums Altenburg, Herr auf Scharfenstein, Weißbach und Lumpzig.


Leben [Bearbeiten]Er stammt aus dem Adelsgeschlecht von Einsiedel und ist der Sohn von Heinrich Hildebrand von Einsiedel auf Scharfenstein, Weißbach, Wolkenburg und Löbichau, der als kursächsischer Vizehofrichter in Leipzig tätig war und gleichzeitig zum Obersteuereinnehmer und Direktor der Landschaft des Fürstentums Altenburg ernannt worden war. Seine Mutter, Sophia von Einsiedel, stammte aus dem Hause Ponickau. Sie starb, bevor ihr Sohn das 4. Lebensjahr erreicht hatte.

Heinrich Haubold studierte in Wittenberg, Altdorf und Straßburg sowie lebte einige Zeit in Frankreich. Als sein Vater 1651 starb, kehrte er nach Sachsen zurück und nahm mit seinem älteren Bruder Rudolph Haubold von Einsiedel eine Erbteilung gemäß dem väterlichen Testament vor. Als der jüngere Bruder erhielt er die beiden Güter Scharfenstein und Weißbach im Erzgebirge. Noch im gleichen Jahr erhielt er eine Beamtenstelle am Oberhofgericht in Leipzig.

1653 heiratete er Agnese Elenore, die Tochter des kursächsischen Rittmeisters Abraham von Schönberg auf Frauenstein und Rechenberg, die ihm zahlreiche Kinder zur Welt brachte.

1655 erhielt Einsiedel eine Stelle beim Appellationsgericht, dessen Präsident er später wurde. 1668 wurde er zum kurfürstlichen Geheimen Rat befördert.

Seinen Besitz vermehrte er durch den Ankauf des Rittergutes Lumpzig im Fürstentum Altenburg. Dadurch konnte er die väterliche Stelle des dortigen Landschaftsdirektors übernehmen. Er starb in Dresden und wurde am 10. Mai 1676 in Großolbersdorf beerdigt, der dortigen Kirche hatte er zu Lebzeiten einen Altar gestiftet. Einsiedel war ein Schwager des Oberberghauptmanns Abraham von Schönberg.


Kinder [Bearbeiten]Curt Heinrich von Einsiedel (1662-1712), polnisch-sächsischer Geheimer Rat, Kammerherr, Kammer- und Bergrat, Herr auf Weißbach und Dittersdorf.  
von Einsiedel Heinrich Hildebrand d. J., Präsident des Appellationsgerichts (I2551)
 
192 Heinrich Haubold von Einsiedel\naus Wikipedia, der freien Enzyklopädie\nWechseln zu: Navigation, Suche\nHeinrich Haubold von Einsiedel (* 14. November 1622 auf Burg Scharfenstein; † 19. Dezember 1675 in Dresden) war kursächsischer Geheimer Rat, Präsident des Appellationsgerichts, Direktor der Landschaft des Fürstentums Altenburg, Herr auf Scharfenstein, Weißbach und Lumpzig.\n\n\n Leben [Bearbeiten]Er stammt aus dem Adelsgeschlecht von Einsiedel und ist der Sohn von Heinrich Hildebrand von Einsiedel auf Scharfenstein, Weißbach, Wolkenburg und Löbichau, der als kursächsischer Vizehofrichter in Leipzig tätig war und gleichzeitig zum Obersteuereinnehmer und Direktor der Landschaft des Fürstentums Altenburg ernannt worden war. Seine Mutter, Sophia von Einsiedel, stammte aus dem Hause Ponickau. Sie starb, bevor ihr Sohn das 4. Lebensjahr erreicht hatte.\n\nHeinrich Haubold studierte in Wittenberg, Altdorf und Straßburg sowie lebte einige Zeit in Frankreich. Als sein Vater 1651 starb, kehrte er nach Sachsen zurück und nahm mit seinem älteren Bruder Rudolph Haubold von Einsiedel eine Erbteilung gemäß dem väterlichen Testament vor. Als der jüngere Bruder erhielt er die beiden Güter Scharfenstein und Weißbach im Erzgebirge. Noch im gleichen Jahr erhielt er eine Beamtenstelle am Oberhofgericht in Leipzig.\n\n1653 heiratete er Agnese Elenore, die Tochter des kursächsischen Rittmeisters Abraham von Schönberg auf Frauenstein und Rechenberg, die ihm zahlreiche Kinder zur Welt brachte.\n\n1655 erhielt Einsiedel eine Stelle beim Appellationsgericht, dessen Präsident er später wurde. 1668 wurde er zum kurfürstlichen Geheimen Rat befördert.\n\nSeinen Besitz vermehrte er durch den Ankauf des Rittergutes Lumpzig im Fürstentum Altenburg. Dadurch konnte er die väterliche Stelle des dortigen Landschaftsdirektors übernehmen. Er starb in Dresden und wurde am 10. Mai 1676 in Großolbersdorf beerdigt, der dortigen Kirche hatte er zu Lebzeiten einen Altar gestiftet. Einsiedel war ein Schwager des Oberberghauptmanns Abraham von Schönberg.\n\n\n Kinder [Bearbeiten]Curt Heinrich von Einsiedel (1662-1712), polnisch-sächsischer Geheimer Rat, Kammerherr, Kammer- und Bergrat, Herr auf Weißbach und Dittersdorf.  von Einsiedel Heinrich Haubold (I304)
 
193 Heinrich Joachim von Schönberg (83), der ältere Sohn, empfing am 8. August 1627 zu Dresden vom Churfürsten Johann Georg das Dorf und Lelmgut Zwönitz, welches ihm durch die brüderliche Theilung zugefallen war. Unter andern Zubehörungen werden hier Wildbahnen, grosse und kleine Vogelweide und alle andere Nutzungen über der Erde und darunter, wie sie sein Vater und Grossvater gehabt, benannt. " Der Kanzler Johann Dietrich Von Schönberg berichtet, Heinrich Joachim sei ein vorzüglicher Reiter und ein guter Hofmann gewesen, habe aber die höhere Stellung, welche ihm von mehreren Höfen angetragen worden sei, abgelehnt, weil er keine Neigung gefühlt habe, aus seinem zurückgezogenen Leben herauszutreten. \nAm 13. November 1638 wohnte er zu Dresden den Festlichkeiten bei, welche mit der Vermählung des Churprinzen Johann Georg und der Herzogin Magdalena Sibylla, der Tochter des Markgrafen Christian von Brandenburg, verbunden waren. ""' Nachdem er noch den 22. September 1657 die Mitbelehnschaft über Gelenau empfangen hatte, wurde er den 24. April 1656 als verstorben bezeichnet. Seine Gemahlin war Esther, geb. von Einsiedel. "? Lehnsfähige Erben hat er nicht hinterlassen, da Zwönitz auf seinen Neffen Joachim Loth (87) überging.102 von Schönberg (226) Heinrich Joachim (I1903)
 
194 Heinrich von Schönberg
Mit Heinrich von Schönberg (1549–1616) trat erstmals ein Mitglied des Purschensteiner Hauptastes in das Oberbergamt ein. An der Fürstenschule ausgebildet, erbte Heinrich von seinem Vater Caspar von Schönberg (1510–1578) die Rittergüter Frauenstein, Rechenberg und Mulda. 1605 fiel ihm nach dem Tod seines Bruders Caspar (1555–1605) auch die Herrschaft Purschenstein zu. Nach einem Aufenthalt in Frankreich bei seinem Geschlechtsverwandten, dem französischen Feldmarschall Caspar von Schönberg (1540–1599), berief ihn Kurfürst August von Sachsen als Kammerjunker an den Dresdner Hof. 1581 heiratete er Agnes von Schönberg (gest. 1609), die Tochter des Berghauptmanns Lorenz von Schönberg. 1588 wurde Heinrich von Schönberg selbst zum Oberhauptmann des Erzgebirges befördert. Zugleich hatte er als Amtmann die Aufsicht über die Ämter Freiberg, Dippoldiswalde, Altenberg und Tharandt inne. Heinrich von Schönberg stand dem Oberbergamt fast dreißig Jahre vor. Er war an der Erstellung wichtiger Verordnungen beteiligt und beriet die Kammer- und Bergräte in Dresden. 1589 erschienen eine neue Bergordnung und eine Schmelz- und Hüttenordnung für Freiberg; 1604 folgte eine Berg-, Eisen- und Hammerordnung für Pirna. Heinrich von Schönberg baute das abgebrannte Herrenhaus in Rechenberg wieder auf und errichtete in Frauenstein neben der alten Burg ein neuzeitliches Renaissanceschloss, in dem er auch vorwiegend lebte. 1616 starb er, ohne Nachkommen zu hinterlassen. 
von Schönberg (266) Heinrich, Oberhauptmann, (I2596)
 
195 Heinrich von Schönberg (1549–1616) auf Frauenstein und Rechenberg besuchte 1582 mit Kurfürst August den Reichstag zu Augsburg.
Der Reichstag war die Ständevertretung des Heiligen Römischen Reichs.  
von Schönberg (266) Heinrich, Oberhauptmann, (I2596)
 
196 Heinrich von Schönberg (109),\n\ngeboren im Jahre 1573 berechtigte schon frühzeitig zu grossen Hoffnungen. Als sechzehnjähriger Jüngling entzog er sich der guisischen Partei, welche ihn und seinen Bruder gefangen hielten, durch eine kühne Flucht und kämpfte schon im Jahre 1590 für den König Heinrich IV. bei Rouen. Damals war sein Vater am Hofe des Churfürsten Christian I. zu Dresden thätig, um deutsche Hülfsvölker für seinen König zu werben. De Thou hatte so eben die Paraphrase von 6 kleineren Propheten in lateinischen Versen beendet, welche er seinem alten bewährten Freunde Caspar Von Schonberg zueignen wollte, er widmete sie aber in Abwesenheit des Vaters, dem hoffnungsvollen ältesten Sohne desselben.126 Später soll er sich dem Herzoge von Mercoeur als Freiwilliger angeschlossen, mit ihm gegen die Türken gekämpft und sich durch kühne Tapferkeit ausgezeichnet haben.127 Nach einer andern Nachricht diente er 1597 als Freiwilliger bei der Belagerung von Amiens.\n\nNach dem Tode seines Vaters ernannte ihn Heinrich IV. am 25. März 1599 zum Obersten über ein Regiment deutscher Reiter von 1500 Mann und ein Regiment Landsknechte, auch gab er ihm das Gouvernement der oberen und niederen Mark, wie es sein Vater verwaltet hatte. In demselben Jahre vermählte er sich mit Françoise von Epinay, der Tochter Claudes von Epinay, Grafen von Durestal und der Françoise geborenen von Rochefoucaut. Sie brachte ihm ein Jahreseinkommen von 40000 Livres und reiche Güter in der Bretagne zu. So wurde es ihm möglich, die väterlichen Güter zu entlasten und neue Besitzungen in Anyou und Saintongé zu erwerben. Nach dem Tode seines Schwagers Charles von Epinay ging dessen Rang eines Marquis auf das Schönbergsche Haus über.\n\nErst ein Jahr vor seinem Tode 1631 vermählte sich Heinrich Von Schonberg zum zweiten Male mit Fräulein Anna von Guiche. Aus dieser Ehe stammt eine Tochter, Johanne Aemanda, welche nach des Vaters Tode geboren wurde. Dieselbe wurde die Gattin Carls von Rohan, Grafen von Montauhan, welcher der älteste Sohn Ludwigs von Rohan, Prinzen von Guémenée, nachmals Herzogs von Montbazon war. Sie hinterliess drei Söhne, Carl von Rohan, Prinz von Guémenée, Herzog von Montbazon, sodann den Chevalier de Rohan und Jean de Rohan, Prinz von Montauhan, nebst zwei Töchtern. * Diese glänzenden Verbindungen mit den ersten Häusern Frankreichs sprechen am Deutlichsten für das hohe Ansehen, welches sich das Schönberg'sche Geschlecht schon kurze Zeit nach seiner Ansiedlung in der neuen Heimat erworben hatte.\n\nHeinrich Von Schonberg liebte wie sein Vater den Umgang mit gelehrten Männern und unterstützte sie bei ihren wissenschaftlichen Studien nach Kräften, wie denn überhaupt Gutmüthigkeit der Grundzug seines Wesens war. von Schönberg (232) Heinrich (Henri), Comte von Nanteuil und Durtal (I1751)
 
197 Heinrich von Schönberg (114),\n\nder dritte Sohn Moritz des älteren, ist während der Administration der Churlande durch den Herzog Friedrich Wilhelm bei der Besetzung einer Hofrathsstelle im Regierungscollegium in Vorschlag gekommen, soll aber 1592 vor seinem Eintritte unverehelicht verstorben sein. von Schönberg (170) Heinrich (I595)
 
198 Henri de Schomberg\naus Wikipedia, der freien Enzyklopädie\nWechseln zu: Navigation, Suche\nHenri de Schomberg (* 1575 in Paris; † 17. April 1632 in Bordeaux), Graf von Nanteuil-le-Haudouin und Durtal, war ein französischer Militärführer zur Zeit Ludwigs XIII..\n\nInhaltsverzeichnis [Verbergen]\n1 Leben \n2 Bedeutung \n3 Weblinks \n4 Siehe auch \n \n\n Leben [Bearbeiten]\nHenri wurde in Frankreich als Sohn des aus Meißen stammenden, französischen Generals Caspar von Schomberg und seiner Frau Jeanne de Chastaigner geboren. 1589 wurde er nach der Ermordung König Heinrichs III. kurzzeitig von der katholischen Liga gefangen genommen. Mit 17 Jahren kämpfte er zunächst für Kaiser Rudolf II. in Ungarn. Danach kehrte er nach Frankreich zurück und machte unter Ludwig XIII. Karriere als Beamter und Offizier. Dabei erwies er sich als besonderer Vertrauter und loyaler Parteigänger Kardinal Richelieus. Dieser setzte ihn z.B. als Sonderbotschafter bei den deutschen Protestanten ein und bediente sich seiner mehrmals beim Niederschlagen von Intrigen der Adelsopposition. 1619 bis 1622 war er Generalkontrolleur der französischen Finanzen, 1625 erhielt er den Titel eines Marschalls von Frankreich. Kurz vor seinem Tod (Schlaganfall) wurde er noch Gouverneur des Languedoc.\n\nIn erster Ehe heiratete er 1598 Françoise, die Tochter Claude d'Espinays, die schon am 16. Januar 1602 starb. Mit ihr hatte er zwei Kinder, den Sohn Charles de Schomberg, der ebenfalls Marschall von Frankreich wurde, und die Tochter Jeanne (1601 - 1674), die François de Cossé, Graf von Brissac, und Roger, Herzog von La Roche-Guyon, heiratete. Ein Jahr vor seinem Tod heiratete er Anne de La Guiche († 1663) [1]. Seine zweite Tochter Jeanne-Armande kam posthum zur Welt. Sie heiratete Charles II., Prince von Guémené, aus der bedeutenden Adelsfamilie Rohan und starb 1706.\n\n Bedeutung [Bearbeiten]\nSchomberg war einer der wichtigsten Heerführer unter Ludwig XIII. und Kardinal Richelieu. Besondere Verdienste erwarb er sich im Kampf gegen den Herzog von Buckingham bei der Belagerung von La Rochelle, im Erbfolgestreit von Mantua und bei der Niederschlagung der Fronde.\n\nAußerdem galt Schomberg als besonders verlässlich. Richelieu schrieb über ihn in seinen Memoiren: „Er war ein Edelmann, dessen Beruf es war, Treue zu halten, diese Tugend ist eine Eigenschaft seiner Nation. Er war nicht geistreich, besaß aber ein solides Urteil, er wurde Oberintendant der Finanzen. In diesem Amt hat er sich um keine fünfzehn Sous bereichert. Stets bewahrte er völlige Integrität.; trotzdem haben die Finanzleute unter ihm seine Gutmütigkeit ausgenützt. Er war ein hochherziger Mensch von völliger Ehrlichkeit; Gott hat ihm bei der Durchführung von drei großen für den Staat entscheidenden Aufgaben, ja wirklich bei Gelegenheit der wichtigsten Aktionen unseres Jahrhunderts, hervortreten lassen. Seine Taten sind: der Sieg über die Engländer auf der Insel Ré, der Entsatz von Casale und die Schlacht von Castelnaudary, wo der Herzog von Montmorency in Gefangenschaft geriet." Und: "Schomberg war ein Edelmann und berühmt für seine deutsche Treue, als Surintendant der Finanzen bewies er die alte Integrität, die nicht mehr von dieser Zeit schien.“\n\n Weblinks [Bearbeiten]\nKurzbiografie (auf Französisch) \nStammbaum  von Schönberg (232) Heinrich (Henri), Comte von Nanteuil und Durtal (I1751)
 
199 Henriette ist dritte eheliche Tochter von Seydlitz-Kurzbach _Georg_ Dietrich Carl (I1)
 
200 Herzog Johann Adolf I. von Sachsen-Weißenfels war mit Caspar Abraham von Schönberg (1637–1703) aus dem Frauensteiner Zweig des Purschensteiner Hauptastes befreundet. Er schätzte ihn als erfolgreichen Staatsmann im Fürstentum Anhalt-Zerbst und als Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft, einer großen deutschen Sprachakademie. Nachdem Caspar Abraham von Schönberg 1685 seinen Dienst in Anhalt-Zerbst aufgegeben hatte, berief ihn der Weißenfelser Herzog 1689 zum Geheimen Rat und Kanzler. Aus gesundheitlichen Gründen bat Schönberg aber nach sechs Jahren um seinen Abschied, „welchen ihm der Herzog nur mit Widerstreben und unter der Bedingung bewilligte, dass er den Rang als sein geheimer Rath auf die vorige Pflicht behalte und in seine Dienste wieder trete, sobald sich sein Gesundheitszustand gebessert habe.“ Der Bruder des sächsischen Oberberghauptmanns Abraham von Schönberg (1640–1711) kehrte allerdings nicht wieder in die Politik zurück, sondern führte in Zechau bei Altenburg, Dresden und Freiberg ein geruhsames Leben.  von Schönberg (434) Caspar Abraham, Sachs.-Weißenfels. Canzler, (I2608)
 

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