von Schönberg (118) Georg

männlich - 1557


Angaben zur Person    |    Notizen    |    Alles

  • Name von Schönberg (118) Georg 
    Geschlecht männlich 
    Gestorben 1557  Paris Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I777  My Genealogy
    Zuletzt bearbeitet am 3 Mrz 2016 

    Vater von Schönberg (092) Friedrich,   gest. 23 Mai 1546 
    Mutter von Taubenheim (Bedra) Katharina,   gest. 1 Aug 1552, Chemnitz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Verheiratet zwischen 1515 und 1533 
    Familien-Kennung F330  Familienblatt  |  Familientafel

  • Notizen 
    • Georg ??? Schonberg (66), Frtedrich's des älteren vierter Sohn, hatte, wie schon S. 217 erwähnt ist, das Mannlehngut Zwönitz mit dem Dorfe und den Gerichten daselbst in der Erbtheilung erhalten. Er verstarb von seinen Brüdern zuerst und da er lehnsfähige Erben nicht hinterlassen hat, so fiel Zwönitz an seine 5 Brüder. Aus einem Lehnbriefe des Churfürsten August, welcher zu Dresden am 27. Mai 1558 ausgestellt ist, geht hervor, dass Joachim Von Schonberg seinen vier noch lebenden Brüdern ihren Antheil an diesem Gute abkaufte und dasselbe allein übernahm.70 Georg Von Schonberg scheint übrigens zu Paris verstorben zu sein, denn der Churfürst August schrieb am 7. August 1559 an den König von Frankreich, seine Lehenleute die von Schonbekük zu Stollberg, Zweit/.sehen und Gelenau suchten nach dem Erbe ihres Bruders, welcher zu Paris sein Ende von dieser Welt genommen haben solle, und hätten zwei ihrer Freunde vollmächtig abgefertigt, wesshalb die Königliche Winde von Frankreich freundlich gebeten werde, zu beschaffen, dass jenen Lehenlenten dasjenige, so ihr verstorbener Bruder nach sich gelassen, ohne sonderliche Kosten zugestallt und gefolget werden möchte.71 Obgleich der Name des Verstorbenen und seiner Brüder nicht genannt worden ist, so kann doth nur Georg, welcher das Jahr zuvor abgeschieden war, darunter verstanden werden. Zugleich ist zu bemerken, dass er einer der ersten aus der meissner Ritterschaft war, welche jenseit des Rheines sich ein neues Glück zu begründen suchten.