von Loß (auf Schleinitz) () Christoph d. Jüngere, Hofmarschall u. Reichspfennigmeister

männlich 1574 - 1620  (46 Jahre)


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  • Name von Loß (auf Schleinitz) () Christoph d. Jüngere, Hofmarschall u. Reichspfennigmeister 
    Geboren 13 Apr 1574  Pillnitz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich 
    Gestorben 17 Aug 1620  Schleinitz, Epitaph in Pillnitz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I867  My Genealogy
    Zuletzt bearbeitet am 3 Mrz 2016 

    Vater von Loß (auf Pillnitz und Graupa) () Christoph d. Ältere, Hofmarschall u. Oberschenk,   gest. 1633 
    Mutter Pflug (a.d.H. Knauthain) () Martha,   geb. nach 1539,   gest. 28 Okt 1587  (Alter < 46 Jahre) 
    Verheiratet 1566  Pirna Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Familien-Kennung F366  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie von Schleinitz () Maria,   gest. um 1627 
    Verheiratet 17 Aug 1598  Dresden Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Kinder 
     1. von Loß () Anna Margarethe,   geb. 21 Jun 1601, Schleinitz Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. 14 Okt 1666, Frankleben Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  (Alter 65 Jahre)
    Zuletzt bearbeitet am 3 Mrz 2016 
    Familien-Kennung F370  Familienblatt  |  Familientafel

  • Notizen 
    • Christoph von Loß (1574–1620)\naus Wikipedia, der freien Enzyklopädie\nWechseln zu: Navigation, Suche\nChristoph von Loß der Jüngere (* 13. April 1574; † 17. August 1620) war Geheimer Rat und Hofmarschall am Hofe des sächsischen Kurfürsten. Als Reichspfennigmeister des Ober- und Niedersächsischen Reichskreises wirkte er auch in der Politik des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.\n\nInhaltsverzeichnis [Verbergen]\n1 Familie \n2 Leben und Politik \n3 Kunst und Kultur \n4 Gutsherr \n5 Literatur \n6 Quellen \n \n\n Familie [Bearbeiten]\nChristoph von Loß stammt aus einer alten sächsischen Adelsfamilie von Loß. Sein Vater, Christoph von Loß der Ältere zu Pillnitz und Graupa (1548–1609) war Hofrat, kurfürstlicher Geheimer Rat, Hofmarschall der Kurfürstin Sophie und ebenfalls Reichspfennigmeister. Seine Mutter Martha von Loß, geb. Pflugk (zu Knauthain) hatte neben Christoph noch einen weiteren Sohn, Joachim von Loß auf Pillnitz, der kurfürstlicher Geheimer Rat, Appellationsrat, Reichspfennigmeister und Kammerjunker wurde.\n\nIm Alter von 24 Jahren heiratet Christoph von Loß 1598 Maria, die Tochter von Abraham von Schleinitz und wird damit Lehnsherr über das Rittergut Schleinitz. Christoph von Loß hatte 6 Kinder: Abraham, Christoph, Joachim, Sophie, Anna Margarethe und Elisabeth.\n\nDie Familie von Loß hatte am Ende des 16. und zu Beginn des 17. Jahrhunderts einen wesentlichen Einfluss am sächsischen Hof. Sie belegten hohe Hof- und Verwaltungsämter und gehörten zu den wichtigsten Kreditgebern der sächsischen Kurfürsten.\n\n Leben und Politik [Bearbeiten]\nChristoph von Loß studierte an den Universitäten Leipzig und Jena Rechtswissenschaften. Im Alter von 23 Jahren wurde er Hof- und Justizrat und 1602 Kirchenrat. Zwischen 1607 und 1611 war von Loß Hofmarschall des Kurfürsten Christian II.. Seit 1606 war er Mitglied des Geheimen Rats. Nach dem Tod des Vaters übernahm von Loß 1609 dessen Amt als Reichspfennigmeister des Ober- und Niedersächsischen Kreises.\n\n Kunst und Kultur [Bearbeiten]\nChristoph von Loß galt als gebildet, weltläufig und kulturinteressiert. Er setzte sich insbesondere für das Musikleben am Dresdner Hof ein. Er trug zu dem Neubau der Orgel in der Dresdner Schlosskapelle und zur Neuorganisation der kursächsischen Hofkapelle bei. Sein Einsatz trug auch dazu bei, dass Hans Leo Hasslers 1608 zum Kammerorganisten in Dresden ernannt und dass 1615 Heinrich Schütz nach Dresden kam.\n\n Gutsherr [Bearbeiten]\nChristoph von Loß war Grund- und Gerichtsherr des Ritterguts Schleinitz (bei Lommatzsch). Dieser Gutsbetrieb galt als effizient geführt. Die Arbeit von Loß war geprägt durch dessen Überzeugung als Lutheraner. Auf Schleinitz wird von Loß oft von Kurfürst Christian II. besucht, bei dem er ein hohes Ansehen genoss.